Schnelles Make-up für Mamas

[Fotos folgen, keine Sorge! Muss eins machen, sobald ich mich mal wieder schminke. ;)]

Disclaimer: Dieser Beiträg enthält Produktnamen, also Markennennung und ist damit nach der aktuellen, nicht eindeutigen Rechtslage WERBUNG. Ich habe alle Produkte selbstverständlich selbst gekauft und benutze sie aus freien Stücken.

Seit ich ein Kind habe, müssen meine Tage genau durchgeplant werden. Die kurzen Zeitfenster, in denen Felicitas schläft, nutze ich für ALLES. Haushalt, Arbeit, Schlafen, für mich, für alles, was Ruhe braucht. So zum Beispiel auch für die tägliche Körperpflege. Make-up ist jetzt vielleicht etwas, bei dem viele Mamas sagen „das braucht man doch nicht!“ oder „ich fühle mich auch ohne Make-up gut!“. Und das ist auch wunderbar. Aber ich habe mich schon vor der Schwangerschaft gern geschminkt und ich tue es auch heute noch. Deshalb nutze ich das erste Schläfchen am Tage für die Körperpflege. Zähne putzen, waschen, den Schlafanzug gegen ordentliche Klamotten (nein, ich verbringe natürlich nie einen Tag nur im Pyjama… hust…) tauschen und eben das Make-up.

Dabei ist es für mich wichtig, die kurze Zeit, in der meine Tochter schläft, effektiv zu nutzen. Ich habe also keine Zeit für eine zwanzig Minuten oder mehr dauernde Routine mit allem Schnick Schnack, sondern benutze nur wenige Produkte, die mich frisch (aka nicht mehr wie tot) aussehen lassen und mir ein gutes Gefühl geben. Wie ich also dahin komme, zeige ich euch heute.

Die Produkte

Im Grunde brauche ich sechs Produkte plus Pinsel, um mich morgens zu schminken. Da wäre zuerst der Concealer. Um Augenringe abzudecken und kleine Unreinheiten verschwinden zu lassen, benutze ich den Manhattan „Wake up-Concealer“ in der Farbe 001 natural. Dieser Concealer ist relativ flüssig und lässt sich daher auch großflächig gut verteilen. Mit dem Finger (Ringfinger, ganz wichtig!) verteilt und eingearbeitet verschwinden die dunklen lila Augenringe im Nu. Um den Concealer etwas zu festigen, benutze ich darüber und über Pickelchen die Catrice „Camouflage Cream“, ebenfalls in der hellsten Nuance mit einem Pinsel. Dieser feste Concealer sorgt dafür, dass mir der flüssige Concealer von Manhatten nicht direkt wieder flöten geht.

Als nächstes benutze ich Puder. Das mattiert, schafft eine gleichmäßige Farbe und hilft, den Concealer an Ort und Stelle zu halten. Hier schwöre ich schon seit Jahren auf das „Prime and Fine Mattifying Powder“ von Catrice. Das farblose Puder tupfe ich mit einem fluffigen Pinsel auf die Stellen, auf die ich vorher Concealer aufgetragen habe und verteile es dann auch im restlichen Gesicht.

Ein Schritt, der für mich unheimlich wichtig ist, sind die Augenbrauen. Sie bekommen Farbe und Form. Dafür benutze ich erst ein Bürstchen, und dann die Sleek Lidschattenpalette „au naturel“, genauer gesagt die Farben „Bark“ und „Regal“. Damit fülle ich meine Brauen auf. Zuletzt kommt dort noch die „Lash and Brow Gel Mascara“ von essence darüber und schon sind meine ausdrucksstarken Augenbrauen fertig.

Jetzt fehlt eigentlich nur noch Wimperntusche, und schon ist mein natürlicher Make-up Look fertig. Hier benutze ich immer unterschiedliche Mascaras. Zuletzt hatte ich eine Weile die „Hyperlash Khol Mascara – Push up Effect“ von Trend it up, allerdings ist mir die inzwischen zu klumpig. Jetzt habe ich kurzfristig zur „The Rocket Volum‘ Express“ von Maybelline gewechselt, die nicht wasserfeste Variante, und bin sehr zufrieden. Die Mascara ist zwar etwas teurer als die von Trend it up, aber die paar Euro ist mir ein schöner Look, der beim Schminken Spaß macht, allemal wert.

Optional

Natürlich gibt es auch noch mehr, was ich gern benutze. Ich liebe Lippenstift, am liebsten in rot. Aber das ist mir für jeden Tag a) zu viel Aufwand und b) manchmal auch einfach too much. Stattdessen habe ich Lipgloss mal wieder für mich entdeckt. Um meinen Lippen an besonders blassen Tagen ein wenig Farbe zu verleihen, nutze ich von Manhattan den „Oh my Gloss!“ in der Farbe 410 – Fierce Red.

Auch Lidschatten darf manchmal nicht fehlen. Ich mag dort matte Looks am liebsten. Neben einer Lidschattenbase aus der Prime and Fine-Serie von Catrice benutze ich den Lidschatten in der Farbe 870 – On the Taupe of the Matt Everest aus der „Absolute Eye Color“-Serie von Catrice. Um in der Lidfalte noch einen dunklen Akzent zu setzen, benutze ich in der Regel die Lidschatten, die auch für meine Augenbrauen zum Einsatz kommen. Manchmal wechsle ich auch zum Lidschatten Club von MAC, je nach Stimmung.

Und dann ist mein Make-up auch endgültig fertig. Obwohl ich die optionalen Produkte eigentlich nur benutze, wenn mein Mann gerade auch zu Hause ist und ein Auge auf unsere Kleine haben kann.

Habt ihr Interesse an einem genaueren Bericht, wie ein typischer Tag bei uns abläuft?

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Meine liebsten Podcasts

Podcasts überfluten derzeit das Internet. Jeder und sein Hund nimmt sich beim Reden auf und stellt das ganze online, zum Beispiel auf Soundcloud oder Spotify zur Verfügung. Und nein, ich habe nicht vor, mich in nächster Zeit in diese Riege einzureihen. Stattdessen möchte ich euch im folgenden ein paar sinnvolle, sinnlose, dabei aber immer unterhaltsame Podcasts vorstellen, die ich sehr gerne höre.

Lästerschwestern.
Was wie ein Spitzname oder Schimpfwort aus den Neunzigern klingt, ist in Wahrheit der Podcast von David Hain und Robin Blase. Die beiden sind dem Einen oder Anderen vielleicht von YouTube als BeHaind bzw. RobBubble ein Begriff. In ihrem gemeinsamen Podcast, den man unter anderem kostenfrei auf Soundcloud hören kann, diskutieren sie aktuelle Themen aus der Welt von YouTube, Social Media, über Filme und Games lästern gelegentlich über Personen und Dinge, die es selbstverständlich nicht anders verdient haben. 😉
Die beiden glänzen dabei durch eine starke und klare Meinung (die auch mal unterschiedlich ist!) und durch fundiertes Wissen (was ja heute im Internet auch nicht mehr so häufig zu finden ist). Bis jetzt sind bereits zehn Folgen ihres Podcasts online und es geht etwa wöchentlich weiter. Und wenn sich genug Interessierte finden, gehen die beiden in Zukunft vielleicht sogar auf eine Live-Tour, auf der man nicht nur zuschauen und zuhören kann, sondern sogar selbst mitdiskutieren darf!

Meme Girls.
So gehaltvoll der Lästerschwestern-Podcast ist, so sinnlos ist der Meme Girls-Podcast. Hier quatschen Lena und Lea, zwei Freundinnen und Mitbewohnerinnen aus Berlin über das Leben, das Internet und alles, was sie sonst noch interessiert. Dabei folgen sie selten einem roten Faden und schon gar keinem Konzept. Im Grunde lauscht man also einfach zwei Freundinnen, die quatschen. Was irgendwie unfassbar langweilig klingt, hat mir schon so manche Stunde versüßt. Es geht um die Anfänge des Internets (die Mädels hatten Foren, Blogs und haben schon allerlei Unsinn getrieben!) und jedes Kind der Neunziger wird sich in ihren Geschichten wiederfinden. Lena ist übrigens auch auf YouTube aktiv und hat eine treue Follower-Schaft, unter Lenaturnsgreen (eine Anspielung auf ihren Nachnamen „Grün“) macht sie witzige Videos und wahnsinnig coole Sims-Let’s Plays.
Der Podcast ist auch kostenlos auf Soundcloud zu finden, er erscheint aber leider nicht so regelmäßig, wie ich persönlich mir das wünschen würde. Trotzdem kann der geneigte Zuhörer sich bisher bereits zehn Folgen anhören. Und wer dann noch nicht genug hat, dem empfehlen Lena und Lea in ihrem Podcast weitere Podcasts, die sie gern anhören. Eine Win-Win-Situation also!

Lauwarmduscher.
Was erstmal ziemlich bekloppt klingt, ist der Podcast von Marti Fischer und Steven Schuto. Die beiden sind den meisten wahrscheinlich auch von den YouTube-Kanälen The Clavinover und SpaceFrogs bzw. SpaceRadio geläufig. Auf Martis Soundcloud-Profil kann man bisher fünf Folgen ihres gemeinsamen Podcast-Projekts finden – und dort wird auch der seltsame Name „erklärt“.
Auch hier hört man im Großen und Ganzen zwei Freunden beim quatschen zu. Allerdings versuchen die beiden, sich für jede Folge einen roten Faden, ein Thema auszusuchen und sich dann auch noch daran zu halten. Wobei die Betonung hier eindeutig auf „versuchen“ liegt. Aber trotzdem macht der Podcast einfach großen Spaß. Leider kam dort bereits seit etwa einem Monat keine neue Folge. Ich hoffe aber trotzdem noch, dass es irgendwann weitergeht.

Das kleine Fernsehballett.
Ein langer Name für einen Podcast. Und dieser letzte Podcast ist auch nicht so easy auf Soundcloud oder so zu finden – sondern ein „Deezer Original“. Das kleine Fernsehballett ist der Podcast von Sarah Kuttner (kennt man vielleicht noch aus dem Fernsehen) und Stefan Niggemeier (arbeitet unter anderem für übermedien und ist mit Sarah privat befreundet). Die beiden gucken für den Podcast Serien, Filme, Shows und besprechen diese dann inkl. subjektiver Meinung in der wöchentliche Folge. Dazu kommen Gäste (bisher waren unter anderem Bastian Pastewka, Jürgen von der Lippe und Christian Ulmen da) und sie geben einander alle zwei Wochen „Hausaufgaben“ auf (ein Programm, das geschaut werden und dann besprochen werden muss). Es ist herrlich böse, herrlich lustig und manchmal wirklich interessant.
Im Moment läuft die dritte Staffel vom kleinen Fernsehballett wöchentlich, immer dienstags, auf Deezer. Wer also noch nie von diesem Podcast gehört hat, kann die ersten beiden Staffeln entspannt binge-hören und dann bei der dritten einsteigen. Viel Spaß!

Kennt ihr noch spannende, lustige, sinnvolle, sinnlose Podcasts, die ich mir unbedingt anhören muss? Ich würde mich über Empfehlungen freuen!