Die erste Reise mit dem Baby

Wir sind das erste Mal mit Felicitas in den Urlaub geflogen. Das war ganz schön aufregend, deswegen möchte ich hier ein bisschen davon berichten und euch ein paar Tipps an die Hand geben, wie die erste Urlaubsreise mit Baby möglichst entspannt und reibungslos verläuft  und auch Mama und Papa Spaß im Urlaub haben.
Noch ein kleiner Disclaimer vorab: Ich nenne im folgenden Markennamen, Firmennamen und andere Dinge, die Werbung sein könnten. Ich wurde nicht beauftragt und nicht bezahlt, sondern wir haben unseren Urlaub komplett selbst bezahlt. Trotzdem gilt hier: Werbung, unbeauftragt!


Die Hard Facts

  • Reisezeit: Wir sind im November in den Urlaub geflogen. Keine klassische Urlaubszeit, aber dafür sind die Touristenregionen oft nicht besonders überlaufen. Wir waren 10 Tage unterwegs, vom 25.11. bis 05.12.2018.
  • Reiseziel: Malta! Wir haben im Cavalieri Art Hotel in St. Julian’s gewohnt.
  • Flüge: Unsere Flüge gingen ab, bzw. nach Frankfurt am Main. Und ja, wir wohnen immer noch in Essen. Nein, das ist nicht verrückt. Ich komme später nochmal darauf zurück. Wir sind mit AirMalta geflogen.

Schritt 1: Buchung

Wir haben unsere Reise klassisch im Reisebüro unseres Vertrauens gebucht. Ganz nach dem Motto support your local dealer! haben wir uns zunächst online und im Prospekt informiert und sind dann ins Reisebüro gegangen, um zu buchen. Unsere Reise war also eine Pauschalreise mit

  • Zug zum Flug
  • Flug ab / bis Frankfurt am Main
  • 10 Nächte im Comfort Doppelzimmer inkl. Frühstück
  • Flughafentransfer

Für Felicitas haben wir keinen Sitzplatz gebucht. Da sie während der Reise noch keine zwei Jahre alt war, war das auch nicht nötig — aber natürlich möglich. Es ist nämlich so: Kinder unter 2 können so ziemlich kostenlos auf Mamas und Papas Schoß mitfliegen, angeschnallt an deren Gurt mit einem sogenannten Loop Belt. Oder sie bekommen einen eigenen Platz, müssen diesen voll zahlen und brauchen entweder einen für’s Flugzeug geeigneten Autositz (gibt’s z. B. von Maxi Cosi, Kosten liegen im dreistelligen Bereich) oder ein Kinderrückhaltesystem. Dieses System kann aber erst ab einem gewissen Gewicht verwendet werden und wir konnten nicht sichergehen, dass sie zum Reisezeitpunkt dieses Gewicht schon erreicht haben würde.
Deshalb haben wir uns dafür entschieden, Felicitas auf dem Schoß mitzunehmen. Über die Sicherheitsbedenken mag an dieser Stelle diskutiert werden. Im Endeffekt müssen die Eltern entscheiden, was sie verantworten können und wollen.

Wir haben zudem im Vorfeld einen Mietwagen mit Autositzt gebucht, damit wir vor Ort mobiler sind. Den Mietwagen hatten wir von Ankunft am Flughafen bis zur Abreise. Aus diesem Grund habe ich den Flughafentransfer beim Reiseveranstalter abbestellt, damit niemand unnötig auf uns warten muss.

Tipp 1: Wenn ihr wisst, dass ihr einen Mietwagen nutzen möchtet, bucht einen Autositz. So könnt ihr den MaxiCosi ggf. zu Hause lassen (wenn ihr ihn nicht im Flugzeug benutzen könnt / wollt) und müsst nur den Buggy mitnehmen – der bei den meisten Airlines kostenfrei mitdarf.

Bei der Buchung haben wir den Flughafen Frankfurt am Main ausgewählt, da hier die Flugzeiten besser waren als bei unserem nächsten Flughafen, Düsseldorf. Die Flugzeit unterscheidet sich nur um knapp 20 Minuten, allerdings fanden wir es unpraktisch, erst um 22:00 Uhr abends auf Malta zu landen. Unsere geplanten Flugzeiten waren:
11:40 Uhr Abflug Frankfurt, 14:10 Uhr Ankunft Malta
16:25 Uhr Abflug Malta, 19:10 Uhr Ankunft Frankfurt

So wollten wir sicherstellen, dass wir den ersten und letzten Tag noch komplett nutzen konnten und nicht mitten in der Nacht im Hotel ankamen. Leider hat uns knapp drei Wochen vor Abflug die Airline einen Strich durch die Rechnung gemacht: Ich wollte online die Flugzeiten checken und sah, dass unser Flug gecancelt worden war! Stattdessen sollten wir nun um 20:10 Uhr abfliegen und um 22:40 Uhr ankommen. Horror!!!

Tipp 2: Bucht wirklich über ein Reisebüro. Dort kann man euch gerade in einem solchen Fall, helfen, euch ggf. noch auf einen früheren Flug umzubuchen. Allein hat man da nämlich oft keine Chance.

Unser wunderbares Reisebüro hat dann also mit dem Veranstalter telefoniert und der konnte uns, ohne Aufpreis, auf einen Lufthansa-Flug um 10:35 Uhr morgens umbuchen. Die letztendlich gültigen Flugzeiten lauteten also

10:35 Uhr Abflug Frankfurt, 13:05 Uhr Ankunft Malta
16:25 Uhr Abflug Malta, 19:10 Uhr Anfkunft Frankfurt

Das bedeutete zwar, dass wir um vier Uhr morgens aufstehen mussten, um pünktlich zwei Stunden vor Abflug am Flughafen zu sein, allerdings nahmen wir das gern in Kauf.


Schritt 2: Vorbereitung

Felicitas bekam bei Reiseantritt nach wie vor Pre-Milch und trägt selbstverständlich auch immer noch Windeln. Das bedeutete, dass wir im Vorfeld schauen mussten, ob und wo es entsprechende Produkte auf Malta gibt – oder ob wir sie selbst mitbringen mussten. Auch über Handgepäcks- und Gepäckbestimmungen bei unseren Airlines, airmalta und Lufthansa, haben wir uns im Vorfeld informiert.

Tipp 3: Wenn ihr einen faltbaren Buggy mit in den Urlaub nehmt, könnt ihr diesen entweder kostenfrei direkt beim Check-in abgeben oder ihn als „Gate-Check in“ bis zum Boarding mitnehmen. Ich hatte zusätzlich meine Trage mit, sodass wir unseren Buggy einfach eingecheckt haben und ich Felicitas danach in der Trage hatte.

Tipp 4: Nutzt an Flughäfen die Möglichkeit des Gepäck-Wrappings! So könnt ihr euren Buggy sicher verpacken und er kommt unbeschadet am Zielort an.

Ursprünglich wollten wir den Online-Check in nutzen, um schon 24 Stunden vor Abflug unsere Sitzplätze auszuwählen. Da wir aber umgebucht worden waren, war das für den Hinflug nicht möglich. Das war aber nicht schlimm, da wir am Frankfurter Flughafen unkompliziert und schnell den Family-Check in-Schalter nutzen konnten und dort von sehr freundlichen Mitarbeitern eingecheckt wurden.

Da wir einen Mietwagen gebucht hatten, habe ich den Flughafentransfer im Vorfeld beim Veranstalter abbestellt. So wurde die Reise zwar nicht mehr günstiger, aber mir ging es vor allem darum, dass niemand am Flughafen auf uns wartet.

Tipp 5: Wenn ihr mit Baby verreist, macht es Sinn, vorab beim Hotel ein Babybett zu bestellen. Im Normalfall wird man euch dort gern helfen und das Bettchen steht bereits bei der Ankunft im Hotel im Zimmer. Ob dies möglich ist, kann man auch im Vorfeld beim Hotel erfragen – wir haben dies bei der Auswahl berücksichtigt.


Schritt 3: Das Packen

Mit einem Baby muss man sich natürlich genau überlegen, was eingepackt werden muss. Das ist abhängig vom Zielort, von der Reisezeit, vom Alter des Kindes und auch davon, was im Urlaub gemacht werden soll. Ist es ein reiner Strandurlaub oder wird viel gewandert? Ist es eher ein Städtetrip oder seid ihr viel in der Natur? Diese Fragen gilt es, im Vorfeld zu beantworten.

Tipp 6: Checkt das Wetter bis ihr eure Koffer endgültig packt. Packt, gerade für Kinder, trotzdem Sachen für ein etwas kälteres Wetter ein, man weiß ja nie…!

In unserem Urlaub sollte es ca. 15 bis 20 Grad warm werden, wir wollten viel Unternehmen und mussten natürlich auch bedenken, dass es in Deutschland rund 10 bis 20 Grad kühler sein würde. Folgende Dinge haben wir also für Felicitas mitgenommen:

  • 10 langärmlige Bodys
  • 7 kurzärmlige Bodys
  • 1 Jeanshose
  • 2 Leggings
  • 3 Strampler
  • 1 kurzer Einteiler
  • 3 Pullover
  • 3 T-Shirts
  • 2 Schlafanzüge
  • 1 Schlafsack
  • 1 Mütze, 1 Sonnenhut
  • 3 Spucktücher
  • 2 Jäckchen
  • 1 Jumbopack Pampers Pants (Windelslips, Gold wert!)
  • 1 Paket Aptamil-Pre-Pulver
  • 5 große Fläschchen
  • 2 Wickelunterlagen
  • 1 Paket Feuchttücher
  • 1 Paket feuchte Waschlappen
  • 1 Wasserkocher
  • Cool Twister (um frisch abgekochtes Wasser im Handumdrehen auf Trinktemperatur zu bringen)
  • 4 Flaschen Fertigmilch für die Rückreise
  • 5 Paar Socken, 1 Strumpfhose
  • 4 Wechselschnuller
  • 2 Badeanzüge
  • Schwimmwindeln
  • 1 Trinkflasche für Wasser
  • 4 Plastiklöffel, 2 Löffel für Quetschen (zum Aufschrauben)

Die Pampers Pants hätten wir übrigens nicht gebraucht, da es dort an jeder Ecke genau die gleichen Windeln zu kaufen gab. Dass wir Aptamil mitgenomme haben, war jedoch Gold wert, da man außerhalb Deutschlands Pre-Milch offenbar nicht kennt – wir haben nur die 1er-Variante gefunden.

Was das Gepäck anging, hatten wir insgesamt zwei Koffer mit für uns drei, obwohl Felicitas 10 Kilo Freigepäck gehabt hätte. Aber jongliert mal mit drei Koffern, zwei Handgepäckstücken, Kind und Buggy – keine Chance!

An Handgepäck hatten wir einen Wickelrucksack und einen kleinen Rollkoffer dabei. Darin waren sowohl Dinge für uns (Laptop, Snacks, etc.) als eben auch alle wichtigen Dinge für Felicitas:

  • Windeln (sowohl Pants als auch normale Windeln, ca. 8 Stück)
  • Feuchttücher
  • feuchte Waschlappen
  • Hygienetücher für Oberflächen
  • Reinigungstücher für Schnuller etc.
  • 1 Wechselschnuller
  • Windelbeutel
  • 1 Wickelunterlage
  • 1 Spucktuch
  • Wechselkleidung: Ein Body, eine Hose und ein Paar Socken
  • 2 leere Fläschchen
  • 4 Flaschen Fertigmilch
  • 1 Thermoskanne mit heißem Wasser + Fläschchenerwärmer
  • ein paar Spielzeuge

Wir hatten so viele Windeln und so viel Fertigmilch dabei, weil wir ja nicht nur geflogen sind, sondern zuerst mit dem Zug zwei Stunden nach Frankfurt fahren mussten.

Tipp 7: Für Babys gelten die Grenzen für Flüssigkeiten im Handgepäck nicht! Wir durften sowohl alle Fläschen Fertigmilch mit je 200 ml mit durch die Sicherheitskontrolle nehmen als auch die 0,5 Liter-Thermoskanne mit heißem Wasser.

Besonders wichtig beim Packen ist zudem die Reiseapotheke. Neben den normalen Schmerzmitteln, Magenmedikamenten und Pflastern für Erwachsene gibt es ein paar bestimmte Dinge für Babys, die unheimlich wichtig sind. Im Ausland kann man nämlich nicht 100-prozentig sicher sein, dass man genau die richtigen Medikamente bekommt!

  • Nasentropfen (ins Handgepäck! Gegen Schmerzen beim Druckausgleich!)
  • Fieberthermometer
  • Fieberzäpfchen
  • Wundcreme
  • im ersten Lebensjahr: Fluorid-Tabletten bzw. Vitamin D-Öl
  • Salbe oder Gel gegen Zahnungsschmerzen

Darüber hinaus empfehlen sich natürlich auch weitere Medikamente, die das Kind regelmäßig benötigt. Fragt hierzu am besten euren Kinderarzt.

Gepackt wurde bei uns am Vortag, sodass wir am Reisetag nur noch das Handgepäck vorbereiten mussten und sonst schnell losfahren konnten.


Schritt 4: Wenn einer eine Reise tut…

… dann kann er was erzählen. Überlegt euch, was ihr mit dem Nachwuchs unternehmen könnt oder wollt. Aktivitäten sollten barrierefrei und kindgerecht sein. Auch das Wetter spielt hier eine Rolle – wer möchte schon bei Regen eine Stadtführung mit Buggy machen?!

Tipp 8: Gerade in anderen europäischen Ländern sind die Menschen sehr kinderfreundlich. Wenn ihr höflich fragt, wird oft alles möglich gemacht, damit ihr Aktivitäten auch mit Kind machen könnt!

Wir haben auf Malta viel erlebt und gesehen, waren jeden Abend gut essen und hatten viel Spaß. Auch in Restaurants war man immer sehr auf Felicitas‘ Wohl bedacht und hat sich liebevoll um und gekümmert. Wichtig ist dennoch, Ruhepausen einzulegen. Felicitas war bei diesem Urlaub noch keine zehn Monate alt und teilweise waren es ganz schön viele Erlebnisse, Eindrücke, Menschen, die da auf sie einprasselten. Wir haben es uns also zur Gewohnheit gemacht, im Mittag bzw. frühen Nachmittag eine Pause im Hotelzimmer einzulegen. Hier konnte sie toben oder sich ausruhen, je nachdem, was sie brauchte.

Tipp 9: Achtet auf die Bedürfnisse eures Kindes. Es wird euch sagen oder zeigen, wann es eine Pause braucht!

Außerdem fanden wir es hilfreich, uns bereits im Vorfeld grob zu überlegen, was wir im Urlaub gern machen wollen und dann immer abends zu entscheiden, was am nächsten Tag anstand. So konnten wir das wechselhafte Wetter im Auge behalten und entsprechend unsere Aktivitäten nach drinnen oder draußen legen.


Fazit

Eine Reise mit Baby oder Kleinkind ist im  Grunde nicht anstrengender als eine Reise nur als Paar. Wichtig ist lediglich, auf die Bedürfnisse des Kindes zu achten und im Vorfeld gut zu planen. Dann macht der Urlaub definitiv allen Spaß!

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Wie man einer frischgebackenen Mama WIRKLICH helfen kann!

Versteht mich nicht falsch – viele Menschen wollen frischgebackenen Eltern in der ersten Zeit unter die Arme greifen. Allerdings scheinen die lieben Verwandten, Freunde, Nachbarn manchmal eine etwas andere Vorstellung von „Hilfe“ und „Unter die Arme greifen“ zu haben, als die frischgebackenen Eltern. Deshalb kommen hier meine ultimativen Tipps für alle, die helfen wollen.


Frag, ob du vorbeikommen darfst. Einfach vor der Tür stehen ist nun wirklich nicht die feine englische Art, schon im normalen Alltag nicht. Mit einem Baby zu Hause herrscht bei den Eltern jedoch zunächst Ausnahmezustand – ich habe etwa vier Monate gebraucht, bis ich mich an alles gewöhnt hatte. Und in diesen ersten Monaten hätte ich wahrscheinlich JEDEM, der plötzlich vor meiner Tür gestanden hätte, mit Freude die Augen ausgekratzt. Eltern sind müde, Eltern sind geschafft, Eltern stehen ständig unter Strom und sie sind (durch den Schlafentzug) leicht reizbar. Also bitte, ruft vorher an oder schreibt eine WhatsApp-Nachricht, ob bzw. wann es Mama und Papa passt.


Bring etwas zu essen mit. Gerade in den ersten Wochen werden die frischgebackenen Eltern nicht besonders oft zu wirklich nahrhaftem Essen kommen. Stattdessen wird Pizza bestellt oder die Dose Ravioli gefuttert. Dass das auf Dauer nicht besonders gesund oder lecker ist, ist ja klar. (Natürlich schmeckt Pizza in MAßEN, nicht in MASSEN!) Und deshalb: Bringt den Eltern Essen mit. Ob selbstgekochte Suppe, ein leckerer Auflauf oder frische Brötchen für einen gemütlichen Brunch – Hauptsache, es schmeckt und die Eltern müssen nichts tun, außer zu essen.


Nimm das Baby! Dieser Tipp gilt nur, wenn die Eltern das Kind freiwillig abgeben möchten. Zwingt die Eltern bitte nicht dazu – das wäre kontraproduktiv, um es mal höflich auszudrücken. Aber wenn die Eltern euch ihr Kind geben, dann nehmt es (natürlich nur, wenn ihr euch auch wohlfühlt damit. Aber ich kann euch sagen: So viel könnt ihr nicht kaputt machen), schaukelt es ein wenig und lasst den Eltern mal fünf oder zehn Minuten Zeit, sich wieder zu arrangieren. So können auch Mama und Papa mal etwas essen oder vielleicht sogar duschen. Denn dazu kommen frischgebackene Eltern nicht.


Nicht reden – machen! Ich hab‘ von vielen Bekannten und Verwandten gehört „wenn du was brauchst, sag Bescheid“. Aber das ist wirklich leichter gesagt, als getan. Deshalb kann ich euch nur raten: Helft einfach. In den seltensten Fällen wird diese Hilfe abgelehnt werden. Eure Freundin sagt, dass sie es nicht schafft, Wäsche zu waschen? Kommt vorbei, nehmt ihr wahlweise das Baby oder die Wäsche ab. Die Nichte würde so gern mal wieder zum Friseur? Geht mit ihr mit und kümmert euch in der Zeit um das Kind. Dann kann die Mama sich entspannen und ist danach wieder fit, um sich um ihr kleines Wunder zu kümmern.


Sag der Mutter nicht, was sie zu tun und zu lassen hat! Das kann niemand gebrauchen, vor allem nicht, wenn es um eine solche Ausnahmesituation geht. Und dabei ist es völlig egal, ob es um den Schlafplatz des Babys geht, um die Ernährung (stillen oder nicht? Mamas Sache!) oder um den generellen Umgang. Auch „du siehst aber fertig aus!“ ist absolute Scheiße! Wenn die Mama so fertig aussieht, dass man es ihr ansieht, dann helft doch, anstatt es ihr auch noch unter die Nase zu reiben! Bittedanketschüss.


Auch Mamas brauchen Zeit für sich selbst. Dieser Tipp ist nicht nur für das Umfeld, sondern auch für die Mamas selbst wichtig: Ja, auch eine Mama braucht mal Zeit für sich. Und dafür muss sie kein schlechtes Gewissen haben! Jede Mama hat ein unterschiedliches Bedürfnis nach sogenannter „Me-Time“ und nicht immer kann der Papa diese Zeit überbrücken oder stemmen. Kümmert euch also mal die eine oder andere Stunde um das Kindchen, damit Mama zum Beispiel in die Wanne steigen kann oder ein gutes Buch lesen. Diese Stunden sind Gold wert und Mama danach wesentlich ausgeruhter, ich verspreche es euch!


Komplimente. Dazu muss ich hoffentlich gar nicht viel sagen. Jeder Mensch freut sich darüber, wenn seine Leistung anerkannt wird. Auch Mamas. Und deswegen, sagt ihr, dass sie das toll macht. Dass sie bewundernswert ist. Oder bringt mal einen Strauß Blumen (wahlweise Kekse, Muffins oder Macarons) mit, einfach so, weil sie so eine tolle Mutti ist.


Sei verständnisvoll. Egal, was die Mama macht – habt Verständnis für ihre Situation. Das gilt vor allem, wenn ihr noch keine Kinder habt. „Ich würde das aber so und so machen!“ nervt. Das kann ich euch versprechen. Also, seid nett zu Mama – dann ist Mama auch nett zu euch.

 

Habt ihr noch weitere Tipps? Dann lasst sie mich gern in den Kommentaren wissen!